Pavillon
Wunderschönes Gartenhaus: der Pavillon
Wer sitzt im Frühjahr, Sommer und Herbst bei schönem Wetter nicht gerne in seinem wunderschönen Gartenhaus: dem Pavillon ?
Ob Gartenparty oder gemütlich zu zweit, allein mit einem guten Buch an einem schattigen Plätzchen, ein Pavillon ist wohl das vielseitigste Gartenaccessoire, das man sich denken kann.
Der Garten-Pavillon schafft nicht nur in den schönen Monaten ein nettes Plätzchen, von dem wir nicht bei dem ersten Regentropfen flüchten müssen. Im Winter kann vieles darunter abgestellt werden, vor allem den Wäscheständer. So spart der Pavillon auch Strom, indem der elektrische Wäschetrockner seltener zum Einsatz kommt.
Für einen standfesten Pavillon, der über viele Jahre treue Dienste leisten soll, ist ein sorgfältig geplantes und ausgeführtes Fundament unverzichtbar. Gut ist es z.B. das Fundament für den Pavillon mit Mineralbeton zu verdichten und mit Splitt auszugleichen.
Fundament
Dann gibt es für ein Fundament verschiedene Möglichkeiten.
Fundament für kleinen Pavillon: Kiesschüttung, Gehwegplatten und Randstein
Bei einem kleinen Pavillon wird eine Kiesschüttung mit einer Abdeckung aus Gehwegplatten und Randsteinen ausreichend sein, an deren Ecken die Stützschuhe bis zu 1,10 m eingeschlagen werden können.
Frostsicheres Fundament: Punktfundament
Ein frostsicheres Fundament ist bereits ein Punktfundament.
Hierfür können alte Eimer genutzt werden.
Diese befüllen Sie mit Beton und richten einen sogenannten Balkenschuh darin aus.
Wenn der Beton ausgehärtet ist, kann der Eimer an jeder Stelle eingegraben werden.
Streifenfundament
Mehr Mühe macht ein Streifenfundament.
Hier werden entlang der Außenseiten Streifen aus Beton etwa 80 cm. tief in die Erde gegossen.
Je nach Bodenbeschaffenheit muss der Streifen mit Brettern verschalt werden.
Legen Sie für eine bessere Festigkeit Moniereisen etwa alle 20 cm waagerecht ein und stecken Sie auch einige Eisenstangen senkrecht in ihr Betonbett.
Aber:
Achten Sie darauf das kein Eisen ins Erdreich oder oben, herausragt, es würde sonst rosten und den Beton später sprengen.
Betonplatte als Fundament
Eine Betonplatte macht die meiste Arbeit, wenn sie gut ausgeführt ist, hält sie dafür ein Leben lang.
Zunächst sollte der Boden über die gesamte Fläche, plus einer Zugabe von ungefähr 10 cm an jeder Seite, ausgehoben werden.
Wenn ein nachrutschender Boden vorhanden ist, muss diese Grube ebenfalls mit Holz ausgekleidet werden.
Einfacher ist die Verwendung von Randsteinen, die in die Platte integriert werden können: so erhält man immer einen sauberen Abschluss.
Auf den Grund wird eine ca. 15 cm dicke Kiesschicht aufgebracht und fest gestampft. Hierfür kann man sich je nach Größe der Grundfläche auch einen Rüttler in vielen Baumärkten ausleihen. Den Kies sollten Sie mit einer PE-Folie belegen, um aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern.
Planen Sie einen immer offenen Pavillon wird dies nicht nötig sein.
Hierauf füllen Sie dann die erste Ladung Beton. Wenn diese etwa 5 cm hoch ist, sollte eine Stahlmatte eingelegt werden, achten Sie wiederum auf den Abstand zum Rand, damit kein Eisen aus der Platte ragt. Anschließend können Sie den restlichen Beton einfüllen und die Platte glatt abziehen.
Je nach Ihrem handwerklichen Können gibt es Gartenpavillons, die Sie sich von den verschiedenen Firmen liefern lassen können. Oder Sie planen selbst einen eigenen Pavillon. Der Aufbau eines Bausatzes ist meist individuell vorgegeben und man sollte sich exakt daran halten. Dank der verschiedensten Eisenwaren und Holzstärken in den Baumärkten ist aber auch ein frei geplanter Gartenpavillon kein Hexenwerk.
- Preise der Fundamente variieren nach Größe und Art
- Preise des Aufbaus variieren nach Größe und Art
- Fundament ist auch für Terrassen-Erweiterungen möglich
Baugenehmigung für Gartenhaus?
Erkundigen Sie sich vor dem Beginn, ob Sie an ihrem Wohnort ab einer gewissen Größe eine Baugenehmigung benötigen, besonders wenn Sie planen, eine oder alle Wände ihres Gartenpavillons zu schließen.



